SPIEGLEIN, SPIEGLEIN

Nach unserem Garderoben-Special letzte Woche (Skulpturen des Alltags), haben wir von LoveDesigns gedacht, es wäre doch eine schöne Sache, das Thema noch einmal zu ergänzen. Denn wo eine Garderobe ist, da sollte ein Spiegel auch nicht weit sein. Dafür wollen wir uns, wie schon bei den Garderoben, bei Schönbuch umsehen. Hier gibt es von der einfacheren rechteckigen Variante in allen Größen und Rahmenfarben (Bild oben) bis hin zu aufwendigeren Spiegeln ein wunderbar sortierte Auswahl.

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Fangen wir mit dem „Lean on“-Spiegel an. Im Grunde ist dieser Spiegel auch dem Minimalismus  verschrieben. Er steht auf zwei schmalen Füßen und wird von einer dezenten Rahmung eingefasst. Dabei ist er gerade mal so breit, dass der Betrachter sich selbst sehen kann, ohne groß von der Spiegelung seiner Umgebung abgelenkt zu werden. Der Witz bei diesem Spiegel liegt jedoch darin, dass er sich eben nicht an die Wand anlehnt, sondern an einer einfachen Konstruktion, die als Garderobe dient. Hinter dem Spiegel sind außerdem Haken für Taschen angebracht. Ein schönes Beispiel dafür, dass sich Multifunktionalität und Minimalismus keineswegs ausschließen muss.

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Dass das Prinzip auch genauso umgekehrt werden kann, zeigt Schönbuchs „Scenery“-Design. Hier bildet die Basis ein einfaches Bodenrost, in dem eine Garderobenstange steht. Der Hintergrund für die Garderobe ist ein etwas größerer Spiegel. Der Effekt: Sobald man ein Kleidungsstück von der Garderobe genommen hat, kann man einen Blick auf sich erhaschen. In das Bodenrost ist darüber hinaus noch eine Aufbewahrungsbox mit eingefasst, die dank eines Kissens als Deckel auch als Sitzgelegenheit dient. Wem diese Box für Schals, Mützen, Handschuhe nicht ausreicht, der kann sie auch mit einer größeren Kommode ersetzen.

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Sie müssen nicht unbedingt nur ihrem Zweck dienen, Spiegel können auch ein ganz eigenes Designelement werden. In diesem Fall gruppieren sich Spiegel verschiedener Größen zu einer Familie aneinander. Befestigt sind sie auf Holzrahmen und werden so zu einem dreidimensionalen Wandgebilde. Während die kleineren Spiegelelemente eine schöne ästhetische Spielerei sind, dient der zentrale, große seinem Zweck. Noch besser: dieser Spiegel lässt sich auch als Tür öffnen und birgt eine Aufbewahrung für Schlüssel und alle anderen Kleinigkeiten, die sich gerne in einer Diele so sammeln.

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Zuletzt noch ein Schmankerl für all jene, die ein Faible für Spiegelungen und optische Täuschungen haben. Auf den ersten Blick scheint die „Mirrorbox“ wie ein dreidimensionaler Kubus. Bei genauerem Hinsehen bemerkt man dann allerdings, dass man nicht immer seinen Augen trauen sollte. Denn in Wirklichkeit besteht die Mirrorbox lediglich aus zwei Spiegeln und einer Fläche aus pulverbeschichtetem Metall. Diese entpuppt sich wiederum als Türchen hinter der sich ein kleines Schlüsselfach befindet. So lässt sich mit einem simplen Spiegel im Flur unsere Alltagsblick auf den Kopf stellen!

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